Ein brillantes Bläserquintett... mit sichtlicher und hörbarer Freude setzten die Spieler des Chroma-Quintetts die Musik ins beste Licht, hier mit unverkennbar südamerikanischem Sound (Agay: Five Easy Dances)...Die trefflich geschulten Musiker wussten die kurzen Werke einfühlsam und logisch klar darzustellen und ernteten dafür auch verdienten Applaus (Ligeti: Sechs Bagatellen)...und so hatte man beim Hören dieses gefälligen und doch tiefschichtigen Werkes Kurzweil (Reicha op. 88 Nr. 2). Zürichseezeitung, 13.1.2001

geschickt konzipiertes Programm...das siebenteilige Werk erfuhr präzise und klangvolle Gestaltung (Milhaud: La Cheminée du Roi René)...Dynamische Abstufungen und präzisest gelungene Tonleitergebilde im Verein gefielen hierin besonders (Barber: Summer Music) Wiederum war die perfekte Intonation von parallel gespielten Skalen-Motiven in gleichem Masse zu bewundern wie die souverän gebotenen Tempowechsel...die Zuhörer waren zu Recht begeistert ob derartigem Tun (Ibert: Trois Pièces brèves). Zürichseezeitung, 29. Mai 2001

Mit seiner engagierten Interpretation half das Ensemble Chroma dem zuweilen etwas unentschlossenen Opus nicht unwesentlich über die Runden und legte dabei Qualitäten an den Tag, die für alle Interpretationen dieses musikalischen Abends spielbestimmend sein sollten. Dynamische Lebendigkeit, dezidierter Gestaltungswille, kompakte Balance, kollektive Stilsicherheit und individuelle Spielfreude garantierten einen bemerkenswerten Konzertabend (Trojan: Bläserquintett in Es-Dur)...Die Chroma-Musiker umschifften geschickt die Klippen plakativer Lustigkeit und setzten auf musikantische Verve, klangliche Leichtigkeit und kühles Understatement (Arnold: Three Shanties)...Sie zelebrierten den virtuosen Tanz zwischen impressionistischer Klanglichkeit, kubanisch venezolanischer Volksmusik, Jazzharmonik und lateinischer Rhythmik, der durch Quirligkeit und ensembletechnische Präzision bestach (D'Rivera: Aires Tropicales). Zürichseezeitung, 25.3.2002

Drei musikalisch umgesetzte Szenen von menschlichem Glück erklangen an diesem Abend...Spielfreude und phantasievolle Gestaltung...Das Ensemble Chroma erfasste diese Idee haargenau. Es empfand spürbare Freude an den musikalischen Spässen und interpretierte das Werk überzeugend (Jean Françaix: Quintette)...Enthusiastisch und kraftvoll war denn auch die Interpretation der Bläser und der Pianistin, die sich perfekt ergänzten und zu einem orchestralen Klang verschmolzen (Thuille: Sextett in B-Dur). Zürichseezeitung, 22.11.2002

Zusammen mit der jungen Pianistin Praxedis Geneviève Hug brachten die fünf Bläser Ludwig Thuilles Sextett in B-Dur meisterhaft zur Aufführung. Rümlangerblatt, 29.11.2002

...zu begeistern. Vor allem dann, wenn das Werk in einer solchen Professionalität aufgeführt wird...haben mit viel Musikalität und Verständnis für die Schubert-Komposition diese intoniert und damit eine feierliche und andächtige Stimmung in die Kirche gebracht (Franz Schubert: Oktett in F-Dur). Linth Zeitung, Dezember 2002

Die beeindruckende Magie der leisen Töne  (Franz Schubert: Oktett in F-Dur) Die feierliche Ruhe der Andante-Einleitung des ersten Satzes wurde voll ausgekostet...Diese Neigung zur Introvertiertheit prägte auch den weiteren Verlauf des Stückes - jedoch keineswegs zu dessen Nachteil. Das Adagio des zweiten Satzes verbreitete eine Stimmung andächtiger Stille, die der Musik eine ungeahnte Tiefe und magische Anziehungskraft verlieh....Eindrücklich war, was an vorhandener Energie in den Trio-Teil transportiert werden konnte...Spannend war wiederum der Schlusssatz. Nach der düster-bedrohlichen Einleitung wird man als Zuhörer im scheinbar fröhlichen Hauptthema das bei Schubert so oft vorherrschende Gefühl nicht los, das "etwas nicht stimmt". Das im Hintergrund lauernde Böse stellte das Ensemble Chroma meisterhaft dar, indem es auch hier die musikalische Tiefenwirkung krassen dynamischen Gegensätzen vorzog. Zürichseezeitung, März 2003

Subtil gespielte Kammermusik Das Kammermusikkonzert hinterliess nicht zuletzt deshalb einen ausgezeichneten Eindruck, weil sich die fünf Musikerinnen und Musiker stets in den Hintergrund und ganz in den Dienst des Werkes stellten, das sie jeweils möglichst umfassend auszuloten versuchten, ohne aber die virtuose Komponente zu vernachlässigen. Das zeigte sich bereits deutlich bei Franz Danzis Quintett in d-Moll, op. 41, welches eine kontrastreiche, bis ins Letzte verinnerlichte Wiedergabe erlebte. Genüsslich wurde jede Phrase ausgekostet, und reichlich strömte das Melos des verblüffend ideenreichen Werkes. Obschon dem Klavier verschiedene kleine Soli anvertraut waren, dominierte es nie die vier andern Instrumente, die es wie mit einer Klammer zusammenhielt und förmlich mitriss. Besonders erwähnenswert ist das wundervolle Andante sostenuto, das sich dank innigem Schwingen und Singen der Instrumente zu einem Klanggemälde entwickelte. Spritzig und mit ansteckender Lebensfreude geriet die Polacca, während das Presto gradlinig aufs Ende zusteuerte und eine langsame Passage für zusätzliche Kontraste sorgte.(Lickl, Cassazione) Beim Quintett in Es-Dur, op. 2, von Eduard von Lannoy, der bei uns ebenso unbekannt ist wie Johann Georg Lickl, konnten die fünf nochmals ihr brillantes Können zeigen. Alle Instrumente sind gleichwertig behandelt, und das homogene Spiel beeindruckte das zahlreich erschienene Publikum, das sich eine Zugabe erklatschte. Neue Zuger Zeitung, 27.10.03

...spielte am vergangenen Sonntag das Bläserensemble Chroma Werke der Klassik und der Moderne und zeigte dank taktgenauem Zusammenspiel keinerlei Mühe mit der empfindlichen Umgebung... Besonders überzeugte dabei Andrea Tschallener-Bukova, deren Oboe die Kompositionen häufig die exponierte Leitstimme zuhielten. Danzi nutzte für sein Quintett in g-Moll die zusammengenommen eher gedämpften und pastellenen Klangfarben der Holzbläser für einige verhalten tänzelnde Läufe, die von gedehnten Bögen kontrastiert werden. Sowohl in diese Passagen als auch im Andante-Satz, den ein Motiv eines liegenden Moll-Akkords mit angehängtem Achtelaufschwung prägte, legte das Ensemble seinen ganzen Charme. Dasselbe gilt für das Opus 43 des dänischen Komponisten Carl Nielsen, auch wenn es wegen des komplexeren Stimmengefüges und der aufgelockerten Harmonie für Sonntagshörer um einiges schwieriger zu hören war. Vor allem der letzte Satz, der ein Thema variierte, gab auch den unteren Stimmen Gelegenheit, sich in ihrem technischen Repertoire zu ergehen. Furtthaler, 14.11.03 ...Die Interpretation der beiden Mozart-Werke kam denn auch sehr gut an. Einfühlsam und zugleich energisch spielte das Quintett. Zu Beginn mit dem Hornisten Heiner Wanner als Solisten, beim Quintett in A spielte Klarinettist Jürg Fehr die Leitstimme. Zuweilen hatte man das Gefühl, als wollten die Streicher den Bläsern ihre Führungsrolle streitig machen. Die Motive wurden von Mozart immer wieder variiert und erhielten durch die fünf Musiker eine fröhliche Note. Im Allegro und Larghetto konnte es dann nichtsdestotrotz besinnlich und ernst werden....Für das rund einstündige Konzert ernteten die Musiker grossen Beifall. Zürcher Oberländer, 13.1.2004 Junge Pianistin mit WeltklasseformatFrancis Poulenc (1899-1963) bot der blutjungen Pianistin Praxedis Geneviève Hug Gelegenheit, sich in die Gemeinschaft des Bläserquintettes einzumischen. Mit unglaublicher Virtuosität, mit einer leichtfertig wirkenden Präzision wirbelten, tanzten, strichen und streichelten ihre Finger, in ungewöhnlicher Handhaltung zwar, aber äusserst virtuos, über die Tasten. Ein kurzer Blick dann und wann zu den Bläserkollegen, ein Sich-Aufmuntern, ein Antreiben, ein Davonrennen und Zu-erhaschen-Suchen, immer getragen auf der Basis eines soliden Basses, der zusammenzuhalten und das endgültige Überborden zu verhindern wusste. Das Divertissement liess dann die Pianistin beweisen, dass sie sich durchaus auch in der Rolle der verträumten Begleiterin wohl zu fühlen verstand. Allerdings konnte sie es dennoch nicht ganz lassen, ihre Musikkameraden zu necken und mit ihnen erneut in den Dialog zu treten. «L'heure du berger» stand als viertes und letztes Stück auf dem Programm. So taufte Jean Français (1912-1992) seine Komposition für Bläserquintett und Klavier. Alle Musikerinnen und Musiker zogen in den drei Sätzen mit den gut gesetzten Titeln «Les Vieux Beaux», «Pin-up Girls» und «Les Petits nerveux» noch einmal das breite Register ihres Könnens. Zürcher Oberländer, 10.3.2004Dem überregional bekannten Bläserensemble Chroma eilt ein guter Ruf voraus. Dementsprechend zahlreich strömte am Freitagabend das Publikum herbei und füllte die Kapelle des Ritterhauses fast bis auf den letzten Platz.Das Erfolgsrezept des Ensembles Chroma liegt in erster Linie im Umstand begründet, dass Brigitte Simmler (Flöte), Andrea Tschallener-Buková (Oboe), Jürg Fehr (Klarinette), Heiner Wanner (Horn), Franziska Nykiel-Weibel (Fagott) und Werner Meienberg (Bassklarinette) allesamt Musiker sind, die ihre individuellen Stärken mit einem hohen Mass an Teamgeist verbinden. Ihre Interpretationen zeigen Profil und überzeugen durch Geschlossenheit.Wenn sich darüber hinaus musikantischer Schwung und Spielwitz die Hand reichen, sind dem Hörvergnügen keine Grenzen gesetzt. Zürcher Oberländer, 12.7.2004


Ürkon: Jubiläumskonzert des Ensembles Chroma im Singsaal Moritzberg Das Ensemble Chroma hat mit einem Konzert am Mittwochabend sein fünfjähriges Bestehen gefeiert. Oft haben die Musiker aus der Region schon in Stäfa und Urikon gespielt und sich dabei offensichtlich einen Namen gemacht: Ungefähr 50 Zuhörer vermochten sie in den Sing-saal Moritzberg in Ürikon zu lo- cken, obwohl draussen der erste wirklich schöne Sommerabend seit langem zum Geniessen einlud. Sie wurden nicht enttäuscht. Das Bläserquintett überzeugte mit einem abwechslungsreichen Repertoire, einem hervorragenden Zusammenspiel und der sympathischen Art der Musiker. Insgesamt war der Besuch des Konzertes äusserst lohnenswert. Brigitte Simmler (Flöte), Andrea Buková (Oboe), Jürg Fehr (Klarinette), Heiner Wanner (Horn) und Franziska Weibe! (Fagott) legten eine grosse Spielfreude an den Tag, die sich auch in Mimik und Körperhaltung ausdrückte: Die Musiker lebten jedenTon sichtlich mit und strahlten damit eine Begeisterung für die Kompositionen aus, die sich unmittelbar auf das Publikum übertrug. In den zahlreichen Solopassagen kamen die überzeugende Phrasierung und Tongestaltung der einzelnen Musiker zur Geltung. Zürichsee-Zeitung Rechtes Ufer 15.7.2005


Greifensee Das Ensemble Chroma mit unkonventionellem Programm «Dream-Team»: Vier Bläser und eine GitarreDas Bläserquartett des Ensembles, Brigitte Simmler, Flöte, Andrea Bukova, Oboe, Jürg Fehr, Klarinette, und Franziska Weibel, Fagott, darf man ruhig als «Dream-Team» bezeichnen. Hier stimmt einfach alles: ein perfektes Zusammenspiel, ein homogener Klang und eine makellose Technik. Anzeiger von Uster, 12.11.05